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Folgendes sollten Sie bei der Story Point Schätzung beachten 

Story Points sind eine Maßeinheit, die Teams verwenden können, um die Komplexität der einzelnen Einträge im Backlog (üblicherweise User Stories) zu schätzen. Im Gegensatz zu rein Zeit-basierten Schätzungen, ist die Größe bei Story Point Schätzungen abstrakt, sie drückt die Höhe des Komplexitätsgrades aus. Es wird also nicht nur die Zeitdauer eingeschätzt, sondern die Komplexität entsprechend der Parameter oder Eigenschaften der entsprechenden User Story. Komplexität definieren die Teams unterschiedlich, häufig entsprechend Ihrem Arbeitsumfeld: beispielsweise können bei Team-übergreifendem Arbeiten an einer User Story mit komplexen Interaktionen die Schätzwerte höher werden, wenn beispielsweise mehrere Abstimmungsrunden zu erwarten sind. Komplexitätsschätzungen sollte auch Ungewissheiten und Risiken umfassen: so werden höhere Werte angenommen, wenn die Anforderung nicht klar ist oder mit Risiken verbunden ist.

Mit steigender Komplexität kann der Wert nicht mehr so genau eingeschätzt werden. Daher wird üblicherweise eine Zahlenfolge wie Fibonacci genutzt, um bei größer werdenden Schätzungen die Abstände zwischen den Werten zu erhöhen. Agilisten nutzen häufig eine nach Mike Cohn angepasste Fibonacci-Folge und verteilen die Backlog-Einträge darauf: 1, 2, 3, 5, 8, 13, 20, 40, 100. Statt zeitbasiert in Bandbreiten zu schätzen, einigt man sich bei grobem Schätzen auf einen der größer werdenden Werte. 

Die Vorteile der Story Point Schätzung 

Ein großer Vorteil gegenüber der Zeit-basierten Schätzung in Tagen oder Stunden ist die Unabhängigkeit von der benötigten Bearbeitungsdauer, die sehr stark mit den Erfahrungen der umsetzenden Bearbeiter zusammenhängt. Für die Einschätzung der Komplexität einer User Story spielt es also keine Rolle, wer diese umsetzt. Die Eigenschaften einer User Story ändern sich schließlich nicht, nur weil ein erfahreneres Team diese schneller umsetzen kann. Es fällt Menschen meist sehr leicht Komplexität mit „größer als“ oder „kleiner als“ Vergleichen einschätzen. Hierzu einigt sich das Team zu Beginn auf eine mittlere Referenz-Story beispielsweise mit „3“ und vergleicht nun andere Stories mit dieser. Erfahrungsgemäß können nach wenigen Runden Story Point Schätzungen so sehr viel schneller durchgeführt werden. Auf das Team bezogen kann man schließlich eine Geschwindigkeit (Velocity) berechnen.

Scrum Teams schätzen Story Points als Gruppe auch mit Verfahren wie Planning Poker, um neben dem Aufwerfen möglicher Unklarheiten und Fragen zur User Story eine gemeinsame Einschätzung der Komplexität sicherzustellen. 

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